Gierstädt

Reizvoll in die Landschaft eingebettet, grüßt vom Waldrand der "Fahner Höhe" aus die Gierstädter St. Bonifatius-Kirche. Sie zählt zu den schönsten Kirchen des 19. Jahrhunderts in der Umgebung. Um 800 soll Bonifatius - der Mönch, der das Christentum in diese Gegend brachte - laut einer Überlieferung im Ort eine Linde gepflanzt haben.

Die mittelalterliche Vorgängerkirche, die sich nahe dem jetzigen Bau befand, war baufällig geworden und wurde 1843 gesperrt. In den Jahren 1844 bis 1846 entstand die heutige Kirche. Der hohe Turm mit seinem Zinnenkranz und Spitzhelm hat gotischen Charakter, während die Kirche ansonsten im Renaissancestil errichtet wurde. Im Jahre 2002 konnten die Renovierungsarbeiten zur Erhaltung des Turmes begonnen werden, die Glocken erhielten ein elektrisches Läutwerk.

Im Innern ist die Kirche in ihrem Originalzustand erhalten, so wie sie 1846 eingerichtet wurde. Dies hat natürlich einen besonderen Reiz, obwohl die Schäden, die im Laufe der Zeit an dem Gemäuer nagten, zunahmen. Die Innenraumsanierung wird zur Zeit vorbereitet - die Kirchengemeinde, mit ihren rund 150 Mitgliedern, hofft die notwendigen finanziellen Mittel aufbringen zu können.
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Losung & Lehrtext

22.08.2019
Er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, dass ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.
Jesaja 53,8 Hebräer 12,3

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