17.11.2025
Gemeinsame Herbsttagung der Kreissynoden Gotha, Arnstadt-Ilmenau und Waltershausen-Ohrdruf

Die Kreissynoden der Kirchenkreise Gotha, Arnstadt-Ilmenau und Waltershausen-Ohrdruf kommen am Donnerstag, 27. November zu einer gemeinsamen Herbsttagung im Augustinerkloster Gotha zusammen.

Im Rahmen der bevorstehenden Fusion der drei Kirchenkreise zum 1. Januar 2026 beraten die Synodalen den Haushaltsplan des kommenden Jahres. Drei Einzelhaushalte mit vielen verschiedenen Einzellösungen sind zusammengeführt worden und werden den Kreissynoden in gemeinsamer Sitzung zum Beschluss vorgestellt. Die synodalen Vertreterinnen und Vertreter beraten den Stellenplan und die Vergabe der Kirchenkreiskollekten. Weitere Themen der Tagung sind der Wahlmodus und das Entsendungsverfahren von Synodalen in die sich im Frühjahr neu konstituierende Kreissynode. Zudem wird die von der gemeinsamen Arbeitsgruppe Bau erstellte Gebäudekonzeption für den fusionierten Kirchenkreis erläutert und zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Tagung wird von allen drei Präsides der Kirchenkreise als gewählten Ehrenamtlichen geleitet.

Hintergrund
Die Kreissynode ist das oberste Entscheidungsorgan in der Evangelischen Kirche auf kreiskirchlicher Ebene. Im Kirchenkreis entscheidet die Kreissynode über grundsätzliche Angelegenheiten, wie etwa den Haushaltsplan, den Stellenplan oder einzelne Pfarrstellen. Mitglieder der Kreissynode sind von den Kirchengemeinden gewählte und aus den kirchlichen Arbeitsbereichen entsandte Synodale. Die Kreissynode tagt in der Regel zweimal jährlich. Eine gemeinsame Tagung aller drei Kirchenkreise ist nötig, um den gemeinsamen Haushaltsplan für den ab 2026 fusionierten Kirchenkreis zu beschließen.