04.05.2026
Ordinandinnen und Ordinanden 2026 | Valentin Bilz aus dem Kirchenkreis Gotha
Valentin Bilz, Vikar im Kirchengemeindeverband SILOAH und Inhaber der Kommunitätenpfarrstelle wurde neben 19 Männern und Frauen am 3. Mai im Magdeburger Dom ordiniert.
Die Ordination führten Landesbischof Friedrich Kramer, Regionalbischöfin Bettina Schlauraff und Regionalbischof Tobias Schüfer durch. In einem Video stellt sich Valentin Bilz vor.
Insgesamt sind dreizehn Frauen und sechs Männer am Sonntag (3. Mai) im Dom St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg ordiniert worden. Die Ordination überträgt ihnen das Recht, öffentlich in Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen das Evangelium zu verkündigen und die Sakramente – Taufe und Abendmahl – stiftungsgemäß zu spenden. Diese Beauftragung gilt auf Lebenszeit. Bei der Einsegnung legen die Ordinanden eine Verpflichtung ab, die sowohl den Dienst in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) als auch die persönliche Lebensführung betrifft. Bestandteil sind auch das Beichtgeheimnis und die seelsorgerliche Schweigepflicht.
Hintergrund:
Die Ordination (abgeleitet vom lateinischen „Ordo”, zu deutsch „Stand”) ist die offizielle Ernennung und Einsegnung in den Dienst der öffentlichen Verkündigung der Kirche. Sie wird in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) in einem Gottesdienst vom Landesbischof und einer Regionalbischöfin beziehungsweise einem Regionalbischof gemeinsam vorgenommen. Zentrales Zeichen der Ordination ist die Handauflegung. Vikare und Vikarinnen haben ein Theologiestudium absolviert und werden mit der Ordination zu Pfarrern/Pfarrerinnen. Prädikantinnen und Prädikanten der EKM habe eine zweieinhalbjährige theologische Ausbildung absolviert. Sie halten Gottesdienste, dürfen Predigten verfassen sowie als Ordinierte oder mit besonderer Genehmigung das Abendmahl einsetzen und die Taufe vollziehen sowie Trauungen und Beerdigungen vornehmen. Ihr Dienst ist ehrenamtlich.