Kleinfahner

Kleinfahner, heute ein Ortsteil von Gierstädt, wurde im Jahre 874 erstmals urkundlich erwähnt. Johann V. Sickler, Pfarrer in Kleinfahner von 1791 bis 1820, war Gründer des Fahnerschen Obstanbaus. Am Pfarrhaus erinnert eine Gedenktafel an sein Wirken.

Die St. Veit-Kirche zu Kleinfahner wurde am 14. November 1864 eingeweiht. Der Neubau war nötig geworden, weil die alte Kirche einsturzgefährdet war. Die Steine zum Neuaufbau kamen teils aus dem Fahner Land, teils aus Burgtonna, die Sandsteine vom Seeberg bei Gotha.

Die Kirchengemeinde hat heute etwa 120 Mitglieder. Ein Zeugnis gelebten Glaubens in der Gemeinde war im Jahre 1732 die Aufnahme von 800 Personen, die aus Salzburg emigrieren mussten, darunter ein junges, an Schwindsucht erkranktes Mädchen. Der Pfarrer und die Bürger von Kleinfahner sorgten für eine "ordentliche Beerdigung" der Fremden. Eine Dokumentation neben dem Grabstein der "Maria Seer" im Eingangsbereich der Kirche informiert genauer über diese Geschichte.

Das Kircheninnere ist im neogotischen Stil gestaltet.

 


 

 

 

 

 

Gemeindesuche

 

Pfarrstelle Molschleben | zur Karte

 

Losung & Lehrtext

10.12.2019
Der HERR sprach zu Mose: Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, soll des HERRN Werk sehen. Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk.
2. Mose 34,10 Matthäus 4,23

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de. Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen