Projekte und Termine

Zukunftskonferenz des Kirchenkreises Gotha 2016/2017

 

Abschlusstreffen am Samstag, 18. Februar 2017 im Augustinerkloster Gotha




... neue Berechnungssätze bei den Finanzzuweisungen
... demographische Entwicklungen
... weniger Hauptamtliche
... größere Räume in der gemeindlichen Betreuung
... Zukunft der Kirche
... Kirche der Zukunft




Am 13. Februar des vergangenen Jahres waren wir zur Auftaktveranstaltung unserer Zukunftswerkstatt für den Kirchenkreis im Augustinerkloster zusammen und gingen damals mit der Perspektive auseinander, uns nach einem Jahr zum Abschluss eines Gesprächsprozesses in den Kirchengemeinden erneut treffen und diesen Prozess abschließen zu wollen.

Als Herausforderung, vor der wir als Kirche in unserer Region stehen, haben wir damals wie folgt formuliert:

Wir müssen in jeder Region nachdenken:

  • Wie wollen wir in Zukunft miteinander arbeiten? (Arbeitsformen)
  • Wie werden die vorhandenen MA eingesetzt? (Mitarbeiterstruktur)
  • Wie wollen wir als Gemeinden zusammenleben? (Gemeindestruktur)

"Wir haben jetzt ein Jahr Zeit, um Arbeitsformen in den Regionen zu entwickeln, mit denen wir in Zukunft als Kirche vor Ort präsent und handlungsfähig bleiben."
                                                       (aus der Dokumentation zum Zukunftstag am 13.2.2016)

Ein Jahr Arbeit an diesen Themen liegt hinter uns, die nach meiner Wahrnehmung in den verschiedenen Regionen des Kirchenkreises verschiedene Wege genommen hat. Wir haben festgestellt, dass diese Themen schmerzhaft und emotional besetzt sind, weil es im Kern natürlich um weitere Einsparungen geht und weil wir begriffen haben, dass die Auswirkungen beträchtlich sein werden. Dies wirkte sich auf Motivation und Gesprächsbereitschaft aus und hat die Arbeit insgesamt sicherlich erschwert. Die Ergebnisse dieser Zukunftsarbeit wollen wir nun abfragen und die Regionen damit ins Gespräch bringen in der Hoffnung, dadurch nochmals befruchtende Impulse für die Strukturveränderungen ab 2019 geben zu können.

Zudem wird sicherlich der Strukturausschuss aus seiner gemeinsamen Arbeit mit dem Perspektivausschuss berichten und erste Vorschläge für diese anstehenden Veränderungen der Pfarrstellenstruktur vorstellen, denn dazu sollen im Herbst 2017 Beschlüsse der Kreissynode gefasst werden.

Am Samstag, den 18. Februar 2017 waren Interessierte, Haupt- und Ehrenamtliche erneut eingeladen um miteinander auf Früchte und Ergebnisse der Gespräche in den zurückliegenden Monaten zu schauen und vielleicht sogar danach zu fragen, was die Erkenntnisse am anderen Ort für einen selbst bedeuten könnten.

Hier finden Sie die aktuellen Protokolle der Regionalkonferenzen:

und die Dokumentation des Abschlusstreffens am 18.2.17:

 

Ökumenische FriedensDekade 2015

 

Die ökumenische FriedensDekade findet alljährlich in den zehn Tagen (= Dekade) vor dem Buß- und Bettag statt. Die Idee dazu stammt aus den Niederlanden. 1980 wurde diese Idee von den Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR übernommen. Von Anfang an war das Symbol "Schwerter zu Pflugscharen" zum Erkennungszeichen der Friedensdekaden in der DDR geworden. Mit "GRENZERFAHRUNG" ist in diesem Jahr ein höchst aktuelles Motto angesprochen. Die FriedensDekade greift damit die derzeitigen Erfahrung von Menschen auf, die als Flüchtlinge ihre Heimat verlassen und zahlreiche Grenzen überschreiten müssen.
Am 8. November wird um 10 Uhr in der Augustinerkirche Gotha ein Gottesdienst zur Eröffnung der diesjährigen FriedensDekade gefeiert.


Marsch des Lebens und Jüdisch-Christliche Gemeinschaftsfeier
am Montag den 9. November

Am 9. November findet um 16 Uhr am Gothaer Hauptbahnhof, an dem Juden deportiert wurden, eine Gedenkfeier unter Beteiligung der Stadt Gotha statt. Im Gedenken an die Deportation der jüdischen Gothaer Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Pogromnacht vor 77 Jahren schließt sich ein Marsch in die Innenstadt an, bei dem an einigen ehemaligen jüdischen Wohn- und Wirkungsstätten, die mit einem "Stolperstein" versehen sind, ein kurzer Zwischenstopp eingelegt wird.

In der innerdeutschen Geschichte markiert der 9. November mehrere Ereignisse. Nachdem im Vorjahr die friedliche Revolution von 1989 und der Fall der Mauer im Fokus standen, wird das Gedenken in diesem Jahr der Geschichte von jüdischen Mitbürgern gelten, die in der Reichsprogromnacht 1938 den Gewalttätern ausgeliefert waren. Um 17 Uhr ist die Margarethenkirche Ort einer Jüdisch-Christlichen Gemeinschaftsfeier, an der sich die jüdische Landesgemeinde beteiligen wird, sodass in hebräischer und deutscher Sprache gebetet werden kann.
Zu Gast ist auch Familie Shlezinger aus Israel. Die Eltern von Frau Yonati Shlezinger waren Gothaer Juden. Frau Shlezinger wird vom Erleben ihrer Eltern in der Stadt berichten.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch das Musikertrio Familie Geller aus Weimar.

In der Novemberwoche startet an Gothaer Schulen ein Schulprojekt über "Jüdisches Leben in Gotha", welches auf den Projektstudien von Arbeitsgruppen der Kooperativen Gesamtschule "Herzog Ernst" Gotha basiert.

 

Friedensgebete in der Margarethenkirche vom 11. bis 17. November

Von Mittwoch, 11. November bis Dienstag, 17. November ist die Margarethenkirche eine Woche lang jeweils um 18 Uhr Ort des Friedensgebetes. Verantwortlich dafür sind neben der Stadtkirchengemeinde Gotha auch die Evang. Freikirchliche Gemeinde in Gotha, die Katholischen Gemeinde sowie die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche.

Die FriedensDekade endet am Buß- und Bettag (18.11.2015) um 10 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst in die Schlosskirche.

Alle aktuellen Termine zur FriedensDekade erhalten Sie hier. Dort finden Sie auch Informationen zur täglichen Andacht um 18 Uhr in der Marienkirche Ingersleben.

 


Kreiskirchentag 2015

Ein Fest des Glaubens feierten Christen und Nichtchristen am letzten Wochenende im Juni in Gothas Innenstadt.

Das Motto des Kirchentages "Du bist schön!" war Thema eines Schülerwettbewerbs, an dem insgesamt 250 Schüler aus 8 Schulen der Region teilgenommen haben. Die besten Arbeiten wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung in zwei verschiedenen Kategorien prämiert. "Die Arbeiten haben uns in vielerlei Hinsicht beeindruckt", so Uwe Thinius, der die Jury leitete. Mit ganz verschiedenen Zugängen und einer Vielfalt von Aussagen ist das Thema in Bildern, Collagen, Skulpturen, Fotografien, Filmprojekten und Texten bearbeitet worden. Zu sehen waren alle Einsendungen bis zum 3. Juli in der Margarethenkirche.

Beeindruckt hat auch das Theaterstück "Wetten, dass ich am schönsten werde?" von Matthias Wienecke. Die Professionalität der Inszenierung, das schauspielerische Talent der Akteure und eine phänomenale Schlussperformance erhielten viel Beifall. Eine ausgelassene Stimmung brachten die Jungs der Vokalband MUNDART mit ihrem Programm "Virile Handarbeit" auf die Bühne.

Der Kirchenkreis lud am Samstag zum "Markt der Möglichkeiten" rund um das Rathaus. Kirchengemeinden stellten ihre Arbeit vor und präsentierten ihre Projekte, viele unter dem Motto "Du bist schön!". So konnte man sich am Stand der Kirchengemeinde Emleben eine Gesichtsmaske auftragen lassen, der Stand der Margarethengemeinde wurde zum Frisörsalon und die Kirchengemeinde Aschara bot eigens ein "Kirchenkäffchen" an. Der KGV Apfelstädt hatte zusammen mit dem Künstler Hans-Otto Mempel eine mobile Druckerei aufgebaut, mit der "schöne Erinnerungen" gedruckt werden konnten. Die Emmausgemeinde bot meterweise Kuchen an und die Spinnstube Friemar zeigte  ihr schönes Handwerk. Der KGV Seebergen informierte über seine Projekte, wie etwa das Camp der Begegnung, das vom 11.-15. August im Pfarrhof in Seebergen stattfindet.

Unter dem Motto "Der König kommt" war der untere Hauptmarkt in Kinderhand. Herold Hubertus begeisterte die Kinder mit dem Geheimnis um seine Schatzkiste. Der "Immertaler Kinderklamauk", ein Kindertheaterprojekt war zu sehen mit der Aufführung "Wer war das?", es wurde gespielt, getanzt, einem Zauberer zugeschaut und Geschichten gelauscht. Gott liebt dich, um deinetwillen - spielerisch wurde das übermittelt.

Die Bühne am Hauptmarkt bot ein tolles Programm. "Lobt Gott mit Trommeln und Freudentanz": rhythmische Klänge waren dort zu hören von der Trommlergruppe der Boxberggemeinde, ebenso wie Irish Folk oder rockiger Gospel des Gothaer Gospelchores. Der Kinderchor Lebensgeister der Ev. Grundschule Gotha erzählte eine Geschichte mit Musik.

Zum Abschlussgottesdienst reichten die Sitzplätze vor der Bühne längst nicht aus.

"Du bist schön!"- jeder auf seine ganz eigen Art und Weise. Gott sieht mit den Augen der Liebe, ein Kompliment an alle Menschen.



 

 

























































































































































  

"Lust auf Kirche"

Der Kirchenkreis Gotha hat innovative und missionarische Projekte in den Gemeinden, die "Lust auf Kirche" machen belohnt. Bewerben konnte sich jede Gemeinde, die mit ihrem Projekt folgende Kriterien erfüllt:

a) es sollte innovativ sein
b) es sollte einen missionarischen Anspruch haben
c) es sollten sowohl Ehren- als auch Hauptamtliche daran beteiligt gewesen sein
d) die Kirche sollte in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden

Im März 2014 wurden drei Preisträger ausgezeichnet: den ersten Preis (1000 Euro) erhielt das Projekt "Kids-Club in der Neubausiedlung Clara-Zetkin-Straße" (Gotha-Siebleben), den zweiten Preis (500 Euro) bekamen die "Kabinenpredigten aus der Blauen Hölle" der Stadtkirchengemeinde Gotha und der dritte Preis (500 Euro) ging an den Kirchengemeindeverband Apfelstädt für das Projekt "Liebe zum Buch - Lesen ist Zukunft". 

 

Kindergottesdienst-Projekt im Kirchenkreis Gotha

Kindergottesdienst-Projekt des KirchenkreisesWie sieht die Zukunft des Kindergottesdienstes aus? Und wie wäre es mit einem Kindergottesdienst für den ganzen Kirchenkreis? Aus diesen Fragen erwuchs im vergangenen Jahr das Kindergottesdienst-Projekt des Kirchenkreises Gotha. Viel wurde gedacht und geplant, bis der erste Kirchenkreis-Kindergottesdienst "Schatzsucherzeit" am 18. Januar 2014 im Gothaer Augustinerkloster stattfinden konnte. Zur ersten "Schatzsucherzeit" in diesem Jahr wurde am 14. März ins Augustinerkloster eingeladen.

Damit das Kirchenkreis-Kindergottesdienstprojekt wachsen kann, sind Erfahrungen, Ideen und Unterstützung gefragt von allen, denen das Thema Kindergottesdienst am Herzen liegt. Wer mitmachen will, wendet sich einfach an den Gemeindepädagogen Andreas Heimler, gemeinsam.wachsen@gmx.de oder Tel. 03621-30292403621-302924.


 

 

 

 

 

Gemeindesuche

 

Losung & Lehrtext

26.06.2017
Nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit. Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.
Psalm 119,43 1.Korinther 4,1-2

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de. Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen