02.11.2020
PODCAST ZUM NACHHÖREN: Ramelow und Bedford-Strohm disputierten in Gotha zum Freiheitsbegriff

Am 30. Oktober wurde das 500jährige Erscheinungsjubiläum einer der reformatorischen Hauptschriften Martin Luthers in Gotha begangen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) predigte im Festgottesdienst in der Margarethenkirche und disputierte anschließend mit Ministerpräsident Ramelow.

Anlässlich des Reformationstags am 31. Oktober 2020 hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die bleibende Bedeutung der Reformation für die Menschen, gerade auch in Corona-Zeiten, betont.

In seiner Predigt bei der Veranstaltung im Vorfeld des Reformationstags betonte der Ratsvorsitzende, der Reformationstag sei für ihn „der Tag der Freiheit.“ Er stehe für eine innere Freiheit, die sich fest getragen und gehalten wisse in Gottes Hand. Die vollständige Predigt ist unten online abrufbar.

Der Fragestellung „Was bedeutet Freiheit heute?“ widmete sich ein öffentliches Gespräch, das Landesbischof Bedford-Strohm und der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow im Anschluss an den Festgottesdienst in der Gothaer Augustinerkirche miteinander führten. Vielfältige Entwicklungen in Religion, Politik und Gesellschaft bis in die Gegenwart hinein veränderten immer wieder den Inhalt und Stellenwert des Freiheitsbegriffs. Aktuell wird heftig um die Glaubens-, Meinungs-, Presse- und Reisefreiheit gerungen. Die Veranstaltung wurde von Dr. Catherine Newmark (Deutschlandfunk Kultur, Berlin) moderiert. Nach der Aufzeichnung an diesem Abend wurde das Podium vom Deutschlandfunk Kultur am 8. November im Radio gesendet sowie online als Podcast veröffentlicht.

Hier können Sie das Gespräch im Podcast nachhören:

VON LUTHER BIS TWITTER - WAS BEDEUTET FREIHEIT HEUTE

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